Forschung & Entwicklung

Die Digitalisierung von Menschen durch eine sehr kleine Keramikschale

Der Schmelz des Zahns ist mit einer Mohshärte von 5 das härteste Material, was der menschliche Körper hat. Dieser ist druckfester als Stahlbetone und kann Temperaturen über 1300 Grad Celsius aushalten. Dieses beeindruckende Material ummantelt die Zähne und schützt diese. Neue Keramikmaterialien wie Zirkoniumdioxid sind ebenfalls mit einer Mohshärte 7- 9 sehr hart, stabil und druckfest. Bringt man diese beiden Materialien, den Zahnschmelz und das Keramikmaterial zusammen, hat man eine unverwüstliche Einheit, die sehr stabil ist und hohe Hitze und anderen äußeren Einflüssen standhält.

Nun habe ich eine sehr kleine Keramikschale von 3 × 3 mm, einer Dicke von 0,3 mm entwickelt, die mit dem Zahnschmelz verbunden wird. Diese Keramikschale wird individuell nach einem Daten-Scan für den Zahn der Person angefertigt und hat so eine µm genaue Passung. Angebracht werden kann diese sehr kleine Keramikschale z.B. auf dem unteren Teil des Eckzahns, sodass die Keramikschale nicht auffällt und bei Bedarf, wenn man die Lippe weghält, zu sehen ist. Diese Keramikschale wird vor der Vereinigung mit dem Schmelz durch einen Laser mit einem QR-Code versehen. Dieser QR-Code enthält die individuelle Personenidentifikationsnummer, Personennummer oder REAL-ID der tragenden Person. So ist es das erste Mal gelungen, eine Person sehr einfach zu digitalisieren. Mit dieser ID-Nummer ist es möglich als Zugangsberechtigter z. B. Notarzt, Ersthelfer auf die ePA elektronische Patientenakte zuzugreifen. Dieser QR-Code kann mit jedem Smartphone ausgelesen werden.

Die Person mit der sehr kleinen Keramikschale hat nun, fest mit dem Zahn verbunden, einen Code, der jeden Unfall überlebt und auch nach schweren Unfallereignissen wie Brand, Explosion und Flugzeugabsturz stabil mit dem Zahn verbunden bleibt. Sollte es jetzt zu einem Unfall einem Zusammenbruch oder einem anderen Notfall kommen, wird es möglich sein, bei der verunglückten Person mit dem Smartphone diesen QR-Code der die Personenidentifikationsnummer enthält, auszulesen, und diese Nummer an die Unfallleitstelle oder die Notarztstelle zu senden. Diese können dann über die persönliche Nummer und einer Zugriffsberechtigung auf alle verfügbaren Gesundheitsdaten, wie Allergien, Vorerkrankungen, Blutproben, Röntgenbilder, Ultraschallaufnahmen und andere lebensrettenden Informationen in Sekundenschnelle nach dem Auffinden der Person Zugreifen was in Notfall Leben retten kann. Hierdurch hat der Notarzt oder Ersthelfer lange bevor er am Unfallort eintrifft, wichtige Informationen über den Verunglückten. Selbstverständlich auch bei dem Auffinden vermisster Personen verwirrter oder andersartig erkrankten Menschen. Die erste Person an der Unfallstelle muss nur kurz die Unterlippe weghalten, mit dem Smartphone den QR-Code auslesen und diesen weiterleiten.

Der QR-Code ist ein weltweit verbreiteter Code, sein Auslesen ist fast jedem Smartphone Besitzer, 3,8 Milliarden, weltweit vertraut. Dieser Code kennt keine Sprachbarriere, keine Altersbegrenzung und keine Ländergrenzen. Ein Deutscher, der in Australien verunglückt, würde so, durch seinen am Zahn befindlichen Code, dem Erstretter in Sekundenschnelle alle Daten seiner Gesundheitsakte zugänglich machen, selbst wenn er bewusstlos ist. Weiterhin könnte sich jede Person, die diese kleine Keramikschale mit Code hat, selbst seine eigenen Gesundheitsdaten abrufen und sich so informieren. Das von mir entwickelte System hat ein einmaliges Alleinstellungsmerkmal und kann weltweit zum Einsatz kommen.